Bildarchive und Fototheken » Themen und Spezialarchive
In rund 6.000 Künstler-Beiträgen aus diesen in den 80er Jahren inoffiziell hergestellten subversiven Zeitschriften läßt sich das Verhältnis von politischer Subversität und ästhetischer Innovation einer Subkultur der DDR intensiv studieren.
Die von Foto Marburg, der Staatsbibliothek zu Berlin und der Bayerischen Staatsbibliothek betreute Datenbank mittelalterlicher Handschriften ist ein Suchinstrument, das differenzierte Fragen nach 64.000 Handschriften und Fragmenten ermöglicht, beispielsweise: Bibliothek, Signatur, Entstehungsort, Datierung, Äußere Beschreibung, Autor, Schreiber, Vorbesitzer, Textschlagwort, Initium, ikonografisches Stichwort, dargestellte Person und dargestellter Ort.
Das Spezialarchiv in der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek erschließt hochauflösend digitalisiert alle 1.900 Architekturzeichnungen aus den Sammlungen der SLUB. Vertreten sind u.a. Risse bedeutender Baumeister, Architekten und Ingenieure wie George Bähr (1666-1738), Ferdinando Bibiena (1657-1743), Jean de Bodt (1670-1745), Johann Georg Maximilian Fürstenhoff (1686-1753), Martin Grünberg (1655-1707), Zacharias Longuelune (1669-1748) und Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736).
Die Datenbank des Zentralinstituts für Kunstgeschichte weist 39.000 digitalisierte Aufnahmen von bedeutenden Freskenzyklen und Wanddekorationen in Kirchen, Klöstern, Schlössern und anderen Profanbauten in den Ländern Deutschland, Österreich, Polen und Rußland und Tschechien nach.Das Archiv entstand in den Jahren 1943-1945 als Versuch des nationalsozialistischen Regimes, angesichts drohender Zerstörung die wandfeste Ausstattung bedeutender Baudenkmäler im gesamten "großdeutschen Reich" in Farbaufnahmen zu dokumentieren.
Die digitale Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz enthält digitalisierte Bildbestände zur italienischen Kunst mit den Schwerpunkten Nord- und Mittelitalien sowie italienische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; der aktuelle Bestand beträgt ca. 20.000 Bilder. Diese stammen aus verschiedenen Fotoarchiven und Fotokampagnen des KHI.
Die Fotothek der Bibliotheca Hertziana verfügt über eine Sammlung von mehr als 755.000 Fotografien und ca. 100.000 Negativen zur italienischen Kunst aller Gattungen, von der Spätantike bis etwa 1850. Der Online-Katalog umfasst das Inventar zu etwa 188.000 Fotos von 140.000 Einzelobjekten. Dabei handelt es sich um den gesamten Bestand an Neuzugängen seit 1995, kleinere Teile des Altbestandes sowie Datensätze zu ca 30.000 digitalen Bildern: gescannte Negative des Archivs, digitale Fotokampagnen seit 2003 und digitale Bilder externer Institutionen oder Fotografen.
Das Kartenforum Sachsen ist ein von der Deutschen Fotothek betreutes Informationsportal vor allem sächsischer Bibliotheken, Museen und Archive. Gegenwärtig werden 2.000 der wichtigsten, hochauflösend digitalisierten kartographischen Quellen - insbesondere zur Geschichte und Landeskunde Sachsens - aus den Sammlungen der beteiligten Partner als Basisressource (kunst-)historischen Arbeitens angeboten.
Das 15.000 Aufnahmen umfassende Spezialarchiv der Deutschen Fotothek zur Möbelindustrie der DDR der Fotografen Friedrich und Michael Weimer dokumentiert die gesamte Entwicklung dieses Industriezweiges auf einzigartige Weise.
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Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2008Seite drucken